15.05.2019
11:00 - 12:55 Uhr
Raum 5
Stream 5
Workshops
 

Kai Neumann / CONSIDEO GmbH
Geschäftsführender Gesellschafter

Kai Neumann ist seit 1995 selbstständiger Trainer, Berater, Buchautor, Coach und zwischenzeitlich auch Lehrbeauftragter (FH Lübeck) zum Thema Komplexität. Das Themenspektrum seiner internationalen Tätigkeit reicht von Projektmanagement über Strategieentwicklung, Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung bis hin zu Spezialthemen, wie u.a. gesellschaftliche Transformation, Energiewende und Food Security in Subsaharan Countries.

Nach dem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften entwickelte er die systemische Know-Why-Denkweise. Als Mitgründer und Teil der Geschäftsführung der Consideo GmbH verantwortet er dort die Entwicklung des Modellierungswerkzeugs iMODELER, das der Visualisierung und Analyse von Ursache-Wirkungs-Beziehungen dient. Mit www.KNOW-WHY.net betreut er eine kollektive, themenübergreifende Sammlung von Ursache-Wirkungsbeziehungen.

 

Anders denken, einfach handeln!

Komplexe Zusammenhänge visualisieren, kommunizieren und analysieren

Für die Planung und Steuerung von komplexen und dynamischen Projekten müssen wir mögliche Entwicklungen vorhersehen und uns auf diese einstellen. Ziel muss es sein, die entscheidenden Einflussfaktoren vorweg zu sammeln und ihre möglichen Auswirkungen abzuschätzen.

Bei komplexen Projekten stoßen wir mit Bauchgefühl, Best Practices und Stakeholder-Kommunikation schnell an Grenzen. Ein anderer Denkansatz ist hier erforderlich, um die zahlreichen Einflussfaktoren im Überblick zu behalten.
Die Modellierung von Ursache-Wirkungsbeziehungen ist eine extrem leistungsfähige und dennoch intuitive Methode, um komplexe Systeme abzubilden. Mit ihr können wir einerseits die Zusammenhänge nachvollziehen und andererseits erkennen, wo wir mit einfachen Handlungen die erwünschten Wirkungen erzielen können.

Im Workshop erleben Sie anhand konkreter, von Ihnen gewählter Projektbeispiele, wie systematisch mit einer Fragetechnik die Zusammenhänge eines Projekts visualisiert und analysiert werden können. Schnell wird bei der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden deutlich, dass die Vorabreflektion eines Projekts sehr wohl möglich ist und sogar Spaß machen kann.

Zum Einsatz kommt die kostenfreie Version des Modellierungswerkzeugs iMODELER, mit dem Sie qualitative Ursache-Wirkungs-Analysen sowohl als Einzelanwender als auch im Team durchführen können. Die Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, mit ihren Smartphones oder Tablets direkt auf das Modell zuzugreifen und es zu editieren.

Ihr Nutzen:
Sie können entscheidende Einflussfaktoren ihres Projekts in einem Ursache-Wirkungsmodell abbilden und in der Freeware-Version des Modellierungswerkzeugs iMODELER qualitativ analysieren.