13.03.2018
12:00 - 12:45 Uhr
Raum 4
Stream 4 -
Methoden
 

Joachim Pfeffer / peppair GmbH
Geschäftsführer &
Sebastian Schneider
Agile Innovation Consultant

Joachim Pfeffer berät derzeit Unternehmen im Bereich Lean/Agile und beschäftigt sich hauptsächlich mit der Einführung von Lean/Agile in der Embedded- und Mechanik-Entwicklung sowie in administrativen Prozessen.

Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ökonomischen Optimierung von Entwicklungsprojekten. Als aktiver Berufspilot überträgt Joachim Pfeffer Team-Konzepte aus der Luftfahrt auf Management- und Entwicklungsteams.

Zuvor war der Autor über zehn Jahre in der Produktentwicklung (Software, Elektronik, Mechanik) sowie fünf Jahre in der Beratung für Entwicklungs- und Dienstleistungsprozesse tätig.

Sebastian Schneider, Jahrgang 1977, verfügt als Informatiker über mehr als zwölf Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Automotive und IT und ist zudem ausgewiesener Scrum-Experte. Sein Fokus liegt auf der iterativen Prozessverbesserung.

Seine Kernkompetenzen Scrum, Kanban und die Denkprozesse der Engpasstheorie konnte Sebastian Schneider in Kombination mit Design Thinking und Lean Startup bislang bei zahlreichen Kunden zur Optimierung des Produktentstehungsprozesses, der Software, im Projektmanagement und der Organisation einbringen.

Mit seiner Begeisterung für eine rasche Entwicklung von Prototypen und sichtbare Ergebnisse unterstützt Sebastian Schneider das Start-Up Tekataku. Sebastian Schneider ist Blogautor und schreibt auf mythinkingprocesses.com über die Denkprozesse der Engpasstheorie.

 

Backlogs effizient priorisieren mit der WSJF-Metrik

 

Backlogs sind eindeutig priorisierte Listen, die es ermöglichen, fokussiert Themen Stück für Stück abzuarbeiten. Damit kommt einer für die Organisation bzw. das Projekt wirtschaftlich sinnvollen Priorisierung eine elementare Bedeutung zu. Um fit für die Zukunft zu sein, gilt es, Backlogs effizient und nach wirtschaftlich sinnvollen Kriterien zu sortieren.

Die Priorisierung erfolgt in der Regel nach dem Wert der Aufgaben. Damit ist der Wert gemeint, den Aufgaben für die Organisation haben und/oder das Risiko, das mit diesen Aufgaben verbunden ist. Die Auswirkungen von Liegezeiten und die Größe der Aufgaben gehen jedoch traditionell nur nach Bauchgefühl in eine Backlog-Sortierung ein.

Die Methode WSJF, Weighted Shortest Job First, kommt aus dem Lean-Development und liefert eine Metrik zur Priorisierung von Backlogs unter Berücksichtigung der oben genannten Parameter. WSJF ist einfach und schnell in der Umsetzung und unterstützt insbesondere bei der Einsortierung neuer Backlog-Items und bei Interessenkonflikten zwischen Stakeholdern.

Ihr Nutzen:

  • Sie lernen eine metrik-basierte Backlog-Sortierung kennen.
  • Sie erfahren, wie Sie Aufgabengröße, Deadlines und Risiken berücksichtigen.
  • Die Methode vereinfacht Diskussionen bei Konflikten.

Hinweis: 

Lesen Sie auch folgende Beiträge von Joachim Pfeffer und Sebastian Schneider im Projekt Magazin: