13.03.2018
14:30 - 16:25 Uhr
Salon Renoir
Stream 5
Workshops
 

Prof. Dr. Frank Habermann /
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Professor für Business Administration &
Karen Schmidt / Over the Fence
Beraterin, Autorin, Co-Initiatorin

Frank Habermann ist Professor für Betriebswirtschaft an der HWR Berlin und Co-Initiator der Projektgemeinschaft "Over The Fence", gemeinsam mit Karen Schmidt.

Nach seiner Promotion am Institut für Wirtschaftsinformatik im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz war er Gastprofessor an der Michael Smurfit Business School in Dublin/Irland sowie Mitglied der Geschäftsleitung der IMC AG.

Als Berater und Manager war Frank Habermann für mehr als 50 Projekte in über 20 Ländern verantwortlich. Sein jüngstes Buch „Project Design – Thinking Tools for Visually Shaping New Ventures“ erweitert den Ansatz des von ihm entwickelten „Project Canvas“ um 25 weitere innovative Denkwerkzeuge für das Projektmanagement. Er veröffentlichte es im April 2016 in Zusammenarbeit mit Karen Schmidt. Mehr Informationen unter www.overthefence.com.de.

Karen Schmidt ist Beraterin, Autorin und Co-Initiatorin der Projektgemeinschaft "Over the Fence".

Sie unterstützt Menschen in Projekten und C-Level Executives. In den letzten 20 Jahren hat sie über 40 komplexe, meist internationale Projekte aus unterschiedlichen Management- und Beratungsrollen heraus geführt oder begleitet.

Ihre Expertise und Beratungsfelder integrieren Organisationsentwicklung, Projektdesign, Führungs- und Zusammenarbeitskultur, Projektkommunikation sowie die Gestaltung positiver Veränderungen. Ihr Anliegen ist es, Menschen dabei zu unterstützen, mit Courage, Vertrauen und Kreativität große Herausforderungen zu meistern.

 

Werkstatt für "Langsames Denken in Projekten"

 

Erfahrene Projektmanager kennen das: Menschen aus verschiedenen Unternehmensbereichen versuchen sich über einen Projektgegenstand zu verständigen. Da fließen professionelle Sichtweisen ebenso ein, wie persönliche Interessen, manches bleibt unausgesprochen, vieles wird überhört und noch mehr geht im Missverständnis der Fach- und Expertensprachen unter.

Diese Situation ist anstrengend und zeitraubend. Besonders kritisch ist sie immer dann, wenn richtungsweisende Entscheidungen unter hohem Ergebnisdruck getroffen werden müssen. Ziel des "Langsamen Denkens in Projekten" ist es, hier Abhilfe zu schaffen.

Langsames Denken ist kontra-intuitiv – es ist nicht das, was wir üblicherweise tun. Daher erfordert langsames Denken gezielte "Musterbrecher". Im Workshop lernen Sie besonders wirksame Musterbrecher kennen und können diese auch direkt praktisch erproben. In der Werkstatt wird in Kleingruppen an konkreten Fallbeispielen gearbeitet – falls möglich aus eigenen Projekten der Teilnehmenden. Das Gelernte der Werkstatt hilft, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Qualität von Entscheidungen in zukünftigen Projekten zu fördern.

Ihr Nutzen:

Sie haben die Gelegenheit, neuartige "Denkwerkzeuge des Projektmanagements" praktisch kennen zu lernen. Das heißt, Sie erweitern erstens Ihren "Methodenkoffer". Zweitens bietet die Werkstatt ausreichend Raum, bekannte PM-Methoden (etwa RACI, Stakeholder Map, IPRA usw.) nach den Prinzipien langsamen Denkens auszuprobieren. Bekannte und populäre – oder auch selbst entwickelte, lieb gewonnene – Methoden können so in Zukunft noch wirkungsvoller eingesetzt werden (d.h. ohne die Wahrnehmungsfehler schnellen Denkens zu riskieren).

Hinweis:

Im Vormittags-Vortrag Langsam ist das neue Schnell - wie langsames Denken Ihr Projekt beschleunigt werden die im Workshop erprobten Techniken ausführlich konzeptionell erklärt. Der Vortrag ist eine wertvolle Ergänzung, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Workshop.

Lesen Sie auch den folgenden Beitrag von Frank Habermann und Karen Schmidt im Projekt Magazin:​