15.05.2019
14:30 - 15:25 Uhr
Raum 1
STREAM 1 -
Mehr als
agil

Michael Baur / Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Senior Projektmanager und Product Owner &
Steffen Jakob / Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Geschäftsbereichsleiter Projekt- und Requirementsmanagement

Michael Baur ist Diplom-Betriebswirt (BA) und Informationswissenschaftler (Uni). Derzeit ist er bei der Haufe Group im Geschäftsbereich Projekt- und Requirementsmanagement als Senior Projektmanager und Product Owner verantwortlich für die Produktfamilie des Haufe Zeugnis Managers.

Michael Baur arbeitet seit 2000 in der Haufe Group, u.a. war er dort im Produktmanagement tätig (v.a. für Standard-Software-Produkte im Personalbereich der Marke Lexware), leitete Teams und Projekte. Nebenbei hält er Gastvorlesungen, u.a. an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Als Product Owner ist er zertifiziert.

Steffen Jakob ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und leitet seit 2013 den Geschäftsbereich "Projekt- und Requirementsmanagement" der Haufe Gruppe. In dieser Funktion verantwortet er das Haufe-Projektportfolio.

Er begann seine Karriere bei einem großen internationalen Medienunternehmen und arbeitete anschließend in unterschiedlichen Führungsfunktionen bei IT-Beratungsunternehmen.

Von der projektorientierten Produktentwicklung zum agilen Cluster – ein Werkstattbericht

 

Lexware bietet seit über 25 Jahren kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbständigen und Freiberuflern innovative Software für die Unternehmensführung und Finanzverwaltung und ist damit Marktführer in Deutschland. Wie kann man eine über diesen Zeitraum gewachsene, projektorientierte Organisation, die aus 200 Mitarbeitern besteht, zu einem agilen Cluster überführen – und was sind die Beweggründe für diese Initiative?

In diesem Vortrag schildern wir die Reise der Lexware Produktentwicklung, auf der wir uns aktuell befinden -  hin zu einem agilen Netzwerk. Dabei wird sowohl das konkrete Vorgehen beschrieben, aber vor allem auf die Herausforderungen eingegangen, mit denen wir konfrontiert waren – und die Lösungsansätze, die uns weitergeholfen haben. Zentrale Fragestellungen, die wir beleuchten werden, sind:

  • Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, damit die Transition gelingen kann?
  • Wie gelingt die Balance zwischen Führen und Loslassen?
  • Wie geht man mit Widerstand um?
  • Welche Rolle und Verantwortung hat "das Management" in diesem Prozess?

Ein Werkstattbericht ist es deshalb, weil wir uns mitten im Prozess befinden und damit ausdrücken wollen, dass es noch viel zu tun und noch mehr zu lernen gibt.

Ihr Nutzen:

Die praktischen Erfahrungen und Lösungsideen können und sollen Impulse geben für alle, die vor oder mitten in einem Transformationsprozess stehen. Besonders relevant ist der Vortrag für diejenigen, die eine über viele Jahre gewachsene Organisation verändern wollen und mit den speziellen Herausforderungen dieser Situation umgehen müssen.